A
Welches Mikrofon nutzt ihr im Homestudio und warum?
Hallo zusammen, wir starten unsere Frage der Woche. Diese Woche wollen wir es genau wissen: Welches Mikrofon steht bei dir im Homestudio und warum hast du dich dafür entschieden? Was würdest du heute wieder kaufen und was nicht? Schreib gern auch dein Interface und ein, zwei Sätze zur Raumakustik dazu. Wir sind gespannt auf eure Setups.
Laura 3 11.6.2026
Bei mir steht das Sennheiser MK4, weil ich finde, dass es mit meiner Stimme richtig gut harmoniert.
Vorher hatte ich das Rode NT1-A (das typische Anfängermikro) das hat mir aber die Mundgeräusche zu sehr akzentuiert ☺️
Jasmin 3 11.6.2026
Benutze 2 unterschiedliche Mikrofone:
- Rode NT1-A
-Shure SM7B
Das Rode hauptsächlich für Hörbücher, Werbungen und Synchron und das Shure für Podcasts, Dokus, Voice-Over (Youtube).
Zudem benutze ich das Focusrite Scarlett 3rd Gen, wenn da Shure zum Einsatz kommt dann mit einem FetHead und ansonsten das Rode mit Pop-Schutz. Außerdem nehme ich in meiner Akustikoptimierten Sprecherkabine auf :).
Sonja 2 11.6.2026
Ich benutze das Rode NT-1 (ohne A) mit dem AI-1 Interface in meiner Sprecherkabine und habe das Apogee M/C für unterwegs (waren mal längere Zeit mit dem Wohnmobil reisen) benutzt, wobei ich das im Moment nicht mehr brauche.
Habe schon einige andere Mikros zum testen da gehabt, war aber irgendwie nie so richtig zufrieden und somit bleibts beim Rode Klassiker :-)
Irena 5 11.6.2026
Hallo in die Runde,
ich hatte mal mit dem Rode NT-1 gestartet, bin dann auf das Lewitt LCT 404 pure gewechselt, was auch einen tollen Klang hat und bin vor 2 Jahren beim Neumann TLM 103 gelandet, dass ich absolut liebe! Dazu nutze ich aktuell noch das Focusrite Scarlett 2i2, bin aber auch hier am überlegen, ob ich es beizeiten noch mal austausche. Für das Neumann TLM 103 habe ich mich entschieden, weil ich es mal in einem Studio nutzen durfte und direkt begeistert war. Möchte es nicht mehr hergeben. :))
Stefan 4 11.6.2026
Ich habe mir ein Neumann U87 gekauft, bin damit sehr zufrieden. Ich habe mir dieses Mikrofon gekauft, weil ich schreien kann ohne dass das Mikrofon abschmiert, oder ich die Lautstärke auf ein Minimum einstellen muss. Habe vorgestern viele Schreiszenen aufnehmen müssen, ach ja das Neumann hat sogar einen Schalter wo ich einfach die Lautstärke vom Mikrofon auf -10db einstellen kann, das hilft auch enorm.
Ich habe ein focusrite scarlett 2i2 4th gen Interface
Bin zufrieden damit, die Raumakustik habe ich mit Carusoplatten ausgestattet , die Qualität finde super, kann so prima Aufnahmen machen damit.
Anne-Sophie Schwarz 4 12.6.2026
Ganz klassisch das Rode NT1-A. Damit komme ich super zurecht. Da hat für mich einfach Preis Leistung gepasst.
Ich habe aber noch ein zweites, mein sogenanntes Reise-Mikrofon (Rode NT USB+) 😂 sagt mir bitte ich bin nicht die einzige die ein Reise-Mikrofon hat!
Pauline 5 12.6.2026
Ich nutze mein Rode Nt1 5. Generation. Bin gerade sehr zufrieden damit. 🫢 Bin ja noch am anfang. Vielleicht werde ich mir nächstes Jahr mal ein anderes zulegen.
Anja 3 12.6.2026
Ich stelle mich hinten inder NT1A-Schlange an, hab aber gerade gestern das Austrian Audio OC18 ausgepackt...muss jetzt noch eingerichtet werden, dann geht die wilde Fahrt wiederlos. Mein Interface ist ein Scarlett 4i4 und DAW ist Cuabse Artist 14.
Ute 3 12.6.2026
Ich habe und liebe seit (festhalten) 20 Jahren mein wunderbares Brauner Phantom Classic. Oldy but Goldy :)
Hanna 3 12.6.2026
Ich habe auch mit dem Rode NT1A angefangen und dann auf das Lewitt gewechselt. Ich finde es harmoniert besser mit meiner Stimme.
Außerdem Scarlett 2i2 3 Gen. und das alles findet man in meiner selbstgebauten Tonkabine - ausgestattet mit Caruso Platten.
Jana 4 12.6.2026
Ich habe aktuell ein Rode NT 5. Generation in Gebrauch mit Scarlett Interface der 4. Gen. Das ganze in meiner selbstgebauten Sprecherkabine :) mal schauen wie lange das set up so bleibt, oder ob ich mich irgendwann in ein anderes Mikro schockverliebe… man weiß ja nie 😅
Markus 4 12.6.2026
Angefangen hatte ich vor vielen Jahren mit einem billigen USB Mic (nur für Streams.) Bin danach zum Rode Podmic in Verbindung mit einem Behringer Mischpult gewechselt. Das Podmic wurde aber mittlerweile vom Shure Sm7b und einem SSL Mk2 Interface abgelöst welches ich zum Streamen und für Hörbuch Aufnahmen nutze.
Betty 2 13.6.2026
@Irena das screenshotte ich gleich mal:)
Denke das Shure wird auch nicht für immer sein.
Kai 3 13.6.2026
Ich nutze inzwischen das Shure sm7dB für alle Aufnahmen. Leider wohne ich in einer recht lauten Ecke und mein Rode NT1a, was ich anfangs nutzte, nimmt hakt jedes Geräusch auf. Mit dem alten Setting war das okay, aber sobald es Geräusche von außerhalb gab, musste ich warten und/oder wiederholen. Dann habe ich umgebaut und das Rode war einfach nicht mehr nutzbar.
Chris 3 13.6.2026
Halli Hallo,
ich habe damals wie viele mit dem Rode NT1A angefangen, und habe jetzt mehrere Jahre schon das Neumann TLM 102. Ich liebe dieses Mikrofon. Als Interface benutze ich das EVO 4. Ich habe eine eigene Aufnahmekabine und erziele damit wirklich gute Audioqualität. Bisher haben noch keine Kunden die Audioqualität (auch komplett Roh) kritisiert oder angemerkt.
Markus 4 13.6.2026
@Pauline schön dich Bier zu sehen, habe mir auf Instagram schon Infos Trick und Infos angesehen. Wirklich interessant und hilfreich.
Markus 4 13.6.2026
@Pauline oh man .. meinte natürlich „hier“ aber meine Autokorrektur möchte anscheinend Bier 🤣
Markus 4 13.6.2026
@Jana deine Kabine sieht echt cool aus. Suche immernoch nach Inspiration für meine Kabine
Marcel Hallensleben 4 13.6.2026
Ich hab damals ein Shootout zwischen dem TLM 102, TLM 103, einem original vintage U87, dem U87 Ai und dem WA-87 Klon von Warm Audio gemacht.
Letzteres hat bei meiner Stimme tatsächlich klar gewonnen.
Zusammen mit dem spl Track One hat das Ding auch definitiv genug Power.
Thomas 5 14.6.2026
Hi, ich nutze das Rhode NT1-A für´s Homestudio. Mein Interface ist ein Scarlett Focusrite, 3rd Gen. und als Software Cubase Elements 14....und für den Live-Gesang mit meiner Band natürlich ein Shure SM 58, den Klassiker halt ;-D.
Hanna 3 22.6.2026
Hi@all,
ich habe mit einem Rode Nt1a angefangen und als ich dann upgradeN wolltE, habe ich mir 5 verschiedene Mikros beim Thomann bestellt. Dann mit jedem MIKRO den Text aus 3 unterschiedlichen Entfernungen aufgenommen und diese Aufnahmen dann zwei unabhängigen Tonmeistern geschickt und um ihre Meinung gebeten.
Heraus kam das Gefell M 930. Super Mikro, vergleichbar mit dem TLM 103, das am besten zu meiner Stimme gepasst hat.
Also Audiointerface nutze ich mittlerweile eine AVID MBOX Studio, ziemlich cooles Teil, das für Remote Recording geeignet ist.
Markus 3 30.6.2026
Moin zusammen,
aller Anfang ist Rode NT1-A. War mir aber in den Bässen zu brummig und insgesamt zu spitz im Sound. Dann kam das Shure SM7B, womit ich auch recht zufrieden war. Hat aber für mich zu sehr diesen Radio-Charakter. Ich wollte, dass es authentischer klingt und jede Nuance meiner Stimme aufnimmt. Schließlich bin ich dann beim Neumann TLM 102 gelandet und bin echt happy mit dem ausgewogenen und professionellen Klang dieses Mikrofons. Klar schau ich mit einem Auge immer auch noch nach den legendären U87ern von Neumann, aber ich bin auch ein wenig nerdig was Equipment angelangt.
Als Interface nutze ich auch ein Focusrite Scarlett, das dieses Jahr evt. noch gegen ein Universal Audio Apollo Twin ausgetauscht wird. Zudem verwende ich wegen der intuitiven Bedienung noch ein X-Touch One von Behringer als Hardware Controler für Cubase 15 Pro.
Mein Raum ist mit Akustikplatten gedämmt und direkt hinter mir kommen 2 mannshohe Absorberpanels zum Einsatz, so dass ich komplett akustisch abgeschirmt bin.
Ramon 3 1.7.2026
@Markus Damals angefangen mit dem Rode NT 2 A, da mir von diversen Kolleginnen und Kollegen und Tonstudios vom NT 1 abgeraten wurde. Seit langem aber das Neumann TLM 103. Hatte einen guten Deal gefunden und auf Anraten mehrerer Kunden (Tonstudios) gekauft. Ich bin kein Techniker Nerd oder Prestige Heini, aber es sind definitiv messbare und hörbare Unterschiede . Auch die Postproduktion der Kunden merkt sofort wer was benutzt. Beste Entscheidung, zumal auch Realität ist: Wer sich als Vollprofi, Sprecher, Voiceactor vermarktet aber an der Ausstattung eisern spart, sich mit einem 180€ Mikrofon ablichtet, erweckt bei den meisten Kunden (ja, die Fragen auch explizit nach!) den Anschein einer Mogelpackung. Kommt nicht so gut. Es geht nicht zuletzt um Effizienz, Fehlervermeidung auch in der Postproduktion und dem Leumund eines "Profis" der seinen Wert und seine Haltung seinem Traumjob gegenüber vertritt. So habe ich das kennengelernt 🎙️😉 Neumann, Gefell, warm-Audio, da gibt es viele viele gute Mikrofone.
Studio Raum in Raum Konstruktion mit viel 10 cm Caruso ISO Bond Schallabsorption, basotect, Boden Entkopplung, Fame Monitore, Cubase 15 Pro, Deckenpaneele, Focusrite Scarlet Interface, AMD Ryzen 9 Prozessor PC für das krasse Rendering von dutzenden GB Hörbuch und Uploads, super wichtig das hat mein alter PC gar nicht verarbeiten können, 22 Stunden 48000 kHz Hörbuch sind nicht mal eben exportiert
Carsten 3 vor 4 Tg
Ich hatte auch zunächst ein Røde NT2-A und ein Focusrite Scarlett 2i2 3rd Gen. und hörte dann, ähnlich wie es @Ramon schon formuliert hat, dass man als professioneller Sprecher eher mit anderen Marken ernst genommen wird. Ich habe mir dann sukzessive auf dem Gebrauchtmarkt ein Neumann U87 Ai, das RME Babyface Pro FS und zuletzt als Vorverstärker das (nicht mehr produzierte) Lake People C360 erstanden. Damit hoffe ich langfristig gut aufgestellt zu sein, und natürlich ist auch die Akustik wichtig, bei mir steht eine (ebenfalls gebrauchte) Kabine von Desone, die ich mit Basotect und schweren Akustikvorhängen innen ausgestattet habe. Was ich übrigens als Unterschied zwischen dem Røde Mikrofon und dem Neumann Mikrofon sagen kann (unabhängig davon, wie einem die Qualität der Aufnahmen gefällt): Das Neumann ist auf jeden Fall empfindlicher, was bedeutet, dass man jedes noch so kleine Geräusch umso deutlicher wahrnimmt – im Zweifelsfall aber eben auch solche, die man nicht so gerne auf der Aufnahme hat, wie z. B. Schmatzen, raschelnde Kleidung u. ä. 😅 Ein „Upgrade“ hat eben nicht nur Vorteile...